Rūpniecisko šujmašīnu adatas ar dažādām smailēm uz džinsa, trikotāžas un ādas materiālu paraugiem

Wie wählt man Nadeln für Industrienähmaschinen aus?

Edgars Kalniņš

Wenn du herausfinden möchtest, welche Nadeln für Industrienähmaschinen zu deiner Nähmaschine passen, beginne mit dem vollständigen Maschinenmodell und der Bedienungsanleitung. Die richtige Wahl hängt vom Nadelsystem, den für die Nähmaschine zugelassenen Größen, dem Materialaufbau, der Spitzenform und dem verwendeten Faden ab.

Kurz gesagt: Finde zuerst das für deine Nähmaschine vorgesehene Nadelsystem und den zulässigen Größenbereich heraus. Beurteile anschließend Material und Naht, wähle Spitze und Faden, bestimme die Nadelstärke genauer und nähe eine Probe. Dieselbe Größenangabe bedeutet nicht, dass zwei Nadeln austauschbar sind.

Wenn du Nadeln für Haushaltsnähmaschinen auswählst, hilft dir auch der allgemeine Leitfaden zu Nähmaschinennadeln.

1. Wie findest du heraus, welches Nadelsystem deine Nähmaschine benötigt?

Das Nadelsystem bestimmt die Kompatibilität mit der Nähmaschine. Es hängt mit dem Aufbau und den Maßen der Nadel zusammen, zum Beispiel mit Länge, Schaft, Position von Öhr und Hohlkehle. Beispiele für Nadelsysteme sind DBx1, 134, 135x17, DCx27 und DBxK5.

  1. Lies das vollständige Modell vom Typenschild der Nähmaschine ab. Notiere auch Buchstaben, Ziffern und die Kennzeichnung der Unterklasse nach der Modellbezeichnung.
  2. Schlage in der Anleitung oder den technischen Daten des konkreten Modells nach. Suche nach den Abschnitten „Nadeln“, „Needle“, „Needle system“ oder „Specifications“.
  3. Notiere den vollständigen Systemcode. Verwende die Kennzeichnung auf einer alten Packung zum Vergleich, wenn du weißt, dass diese Nadeln korrekt in der Maschine verwendet wurden.
  4. Prüfe den Code im Katalog des Herstellers. Sind alternative Bezeichnungen angegeben, vergewissere dich, dass sie zum benötigten System und dessen konkreter Variante gehören.

Die Marke der Nähmaschine allein reicht nicht aus. Ein Hersteller produziert Geradstichmaschinen, Overlockmaschinen, Stickmaschinen und andere Bauarten, für die unterschiedliche Industrienadelsysteme.

infrage kommen können. Wähle das System nicht allein anhand der äußerlichen Ähnlichkeit der Nadel aus. Wenn die Anleitung nicht verfügbar ist, fotografiere das Typenschild und die alte Packung und kläre die Kompatibilität beim Maschinenhersteller, Händler oder Mechaniker.

2. Welche Nadelstärke darfst du in deiner Nähmaschine verwenden?

Prüfe sowohl das System als auch den zulässigen Nadelstärkenbereich. In der Anleitung kann dieser in NM- oder SIZE-Nummern angegeben sein. Im Herstellerkatalog sind für ein System möglicherweise viele Größen aufgeführt, aber die konkrete Nähmaschine unterstützt unter Umständen nur einen Teil davon.

Notiere die kleinste und größte zulässige Größe sowie die Vorgaben zu Faden und verarbeitetem Material. Eine größere Nadel erhöht nicht automatisch die Fähigkeit der Nähmaschine, dickes Leder oder einen sehr starken Faden zu verarbeiten.

Die Größenwahl kann auch durch Stichplatte, Nähfuß, Greifer und die konkrete Ausstattung der Maschine eingeschränkt sein. Wenn die benötigte Größe oder der Faden die Angaben in der Anleitung überschreiten, kläre zuerst, welche Maschinenkonfiguration geeignet ist.

3. Was solltest du vor der Nadelwahl über das Material herausfinden?

Die Bezeichnungen „Baumwolle“, „Leinen“ oder „Seide“ geben Auskunft über die Faserzusammensetzung, für die Nadelwahl ist jedoch auch der Materialaufbau wichtig. Baumwolljersey und dicht gewebter Baumwollstoff verhalten sich beim Einstich der Nadel unterschiedlich.

  • Aufbau: Webstoff, Strickware, Vliesstoff, Echtleder oder Kunstleder.
  • Dichte und Dicke: Beurteile g/m², die Dichte der Webart und die tatsächliche Dicke. Dasselbe Gewicht in g/m² bedeutet nicht zwangsläufig dieselbe Dicke.
  • Elastizität: Überlege, ob sich das Material dehnt, ob es Elastan enthält und wie leicht die Nadel die Fäden verdrängen kann.
  • Oberfläche und Lagen: Beschichtung, Membran, Klebung, Laminat, Schaumstoffschicht oder Einlage.
  • Nahtbereich: Wie viele Lagen nähst du, und gibt es Umschläge oder dicke Nahtkreuzungen?

Bei dünner Seide ist es beispielsweise wichtig, Fadenschäden und ein Zusammenziehen der Naht zu vermeiden. Bei dickem Leder müssen auch Härte und Durchstoßwiderstand berücksichtigt werden. Bei Softshell solltest du wissen, woraus Oberstoff, Innenseite und gegebenenfalls Membran bestehen.

4. Welche Nadelspitze solltest du wählen?

Die Spitzenform bestimmt, wie die Nadel in das Material eindringt.Für Textilien wählt man eine passende konische oder abgerundete Spitze, während für Leder und bestimmte technische Materialien eine Schneidspitze erforderlich sein kann. Die Spitzenbezeichnung ist unabhängig von Nadelsystem und Nadelstärke.

Webstoffe und Strickware: R, SPI, SES und SUK

Häufige SCHMETZ-Spitzen für Textilien
Spitze Wann kommt sie infrage?
R Normale konische Spitze für viele Webstoffe und andere vom Hersteller angegebene Materialien. Bei der Standardausführung ist der Buchstabe R in der Bezeichnung möglicherweise nicht enthalten.
SPI Sehr spitze, schlanke Form für dicht gewebte und dünne Materialien, zum Beispiel bestimmte Seiden oder Mikrofasern. Kann helfen, ein Zusammenziehen der Naht zu verringern; es sollte geprüft werden, ob die Fäden dabei nicht beschädigt werden.
SES Leicht abgerundete Kugelspitze für feine und mittelschwere Strickware sowie bestimmte Webstoffe und Textillaminate. Hilft, die Fäden zu verdrängen.
SUK Mittlere Kugelspitze, die für gröbere Strickware und bestimmte Jeansstoffe infrage kommt.

Für besonders elastische Materialien bietet der Hersteller auch die Spitzen SKF und SKL an. Die Wahl hängt vom Aufbau der Maschen und elastischen Fäden ab. Für feine, dicht gewebte Seide empfiehlt SCHMETZ sowohl SES zum Schutz des Materials als auch SPI, um ein Zusammenziehen der Naht zu verringern – welche Spitze besser geeignet ist, zeigt eine Probe.

Wie wählst du Nadeln für Industrienähmaschinen für Leder aus?

Bei Leder erzeugt eine Schneidspitze einen Einschnitt, dessen Form das Aussehen der Naht beeinflusst. Berücksichtige Härte und Dicke des Leders, den Faden, die Stichlänge und die gewünschte Naht.

Spitzen für Leder, die infrage kommen
Spitze Einsatzbereich
LR Für dekorative Ledernähte mit schräger Stichoptik.
S Für deutlich gerade Nähte in Leder.
DI Rautenförmige Schneidspitze für dickes, hartes und trockenes Leder; erzeugt eine deutlich gerade, versenkte Naht.
SD1 Konische Spitze mit einer kleinen dreieckigen Schneidspitze. Kommt für feines Leder, bestimmte Kunstleder, Beschichtungen und Nähen in mehreren Richtungen infrage.

SCHMETZ bietet auch die Spitzen P, LL, VR, LBR, D und DH für spezielle Anwendungen an. Die Neigung und das Aussehen der Naht können sich je nach Einfädelrichtung der Nadel und Maschinenbauart ändern.

Wähle für dickes Leder nicht automatisch die stärkste Nadel. Erforderlich sind ein passendes System, ausreichende Nadelstabilität und eine zum Faden passende Größe innerhalb des für die Nähmaschine zugelassenen Bereichs. Eine zu große Nadel und zu dicht gesetzte Stiche können den Nahtbereich unnötig schwächen.

Softshell, laminierte Stoffe und Kunstleder

Bei diesen Materialien hängt die Wahl vom Aufbau aller Lagen ab. Für Textilien und Textillaminate empfiehlt SCHMETZ SES, für bestimmte Verbindungen beschichteter Textilien SPI. Daher eignet sich nicht ein einziger Nadeltyp für alle Softshell- oder Laminatmaterialien.

Prüfe bei Kunstleder auch das Trägermaterial: Eine gewebte oder gestrickte Schicht kann eine schonendere Vorgehensweise erfordern als Echtleder. Beurteile die Eignung von R, SES oder SD1 anhand des konkreten Materials und der Herstellerangaben. Eine Schneidspitze, die in Echtleder gute Ergebnisse liefert, kann die Fäden im Textilträger durchtrennen.

Bei Membranmaterialien entstehen durch die Nadelstiche Löcher. Wenn das Produkt wasserdicht bleiben soll, muss auch eine für das Material geeignete Nahtabdichtung berücksichtigt werden.

5. Wie stimmst du Material und Stärke des Fadens aufeinander ab?

Wähle den Faden vor der endgültigen Nadelstärke aus. Der Faden muss zur Belastung und Pflege des Produkts passen. Öhr und lange Rille der Nadel müssen ihn beim Nähen jedoch auch richtig führen und schützen können.

  • Polyester: vielseitig für Bekleidung und andere Näharbeiten einsetzbar. Berücksichtige Festigkeit, Aufbau und vom Hersteller angegebene Verwendung des jeweiligen Fadens.
  • Polyamid oder Nylon: Eignet sich in passenden Ausführungen für abriebfeste Nähte an Leder, Schuhen und Möbeln. Prüfe bei Outdoor-Produkten zusätzlich die UV- und Witterungsbeständigkeit.
  • Baumwolle: eine Wahl, wenn bestimmte Eigenschaften, eine bestimmte Optik oder die Eignung für die Verarbeitung des Produkts gefragt sind. Ein Baumwollstoff erfordert nicht automatisch einen Baumwollfaden.
  • Stickgarne: Wähle Polyester, Viskose oder Effektgarn entsprechend Muster, Glanz, Abrieb und Pflegeanforderungen aus.

Auch die Fadenkonstruktion ist wichtig: Endlosfilament, Stapelfasergarn oder ein Umspinngarn mit Kern. Dieselbe Zusammensetzung bedeutet nicht, dass sich die Fäden im Nadelöhr gleich verhalten. Für den Einsatz im Freien solltest du einen ausdrücklich dafür vorgesehenen Faden mit angegebener UV- und Witterungsbeständigkeit wählen.

Was bedeuten Tex und die Fadennummer?

Tex bezeichnet die lineare Dichte des Fadens in Gramm pro 1000 Meter. Tex 30 bedeutet beispielsweise, dass 1000 Meter Faden 30 Gramm wiegen. Ein höherer Tex-Wert steht für eine höhere lineare Dichte; bei Fäden aus unterschiedlichen Materialien bedeutet das nicht, dass sie genau denselben Durchmesser haben.

Vergleiche No., Ticket und metrische Bezeichnungen anhand der Tabelle des Fadenherstellers. Fadennummer 120 und Nadel NM 120 sind unterschiedliche Bezeichnungen. Aus der einen lässt sich die andere nicht direkt ableiten.

SCHMETZ-Beispiel: Die Fadenkonstruktion beeinflusst die Wahl der Nadelstärke
Faden Von SCHMETZ angegebener NM-Bereich
Polyester-Endlosfilament, Tex 25 NM 60–80
Polyester-Kernzwirn mit Polyesterumspinnung, Tex 25 NM 70–80

Dies sind Richtwerte des Herstellers für das Nähen von Textilien. Der konkrete Faden, das Material und die für die Nähmaschine zugelassenen Größen schränken sie ein. Es handelt sich nicht um eine universelle Tabelle für alle Fäden mit derselben Nummer.

Der Faden sollte ohne Haken oder Ausfransen durch das Öhr laufen. Wenn ein sehr starker oder dekorativer Faden ein größeres Öhr erfordert, ist SCHMETZ GO mit erweitertem Öhr und verbreiterter Rille für bestimmte Systeme erhältlich. Diese Konstruktion kann helfen, eine kleinere Nadelstärke beizubehalten, setzt den technischen Grenzen der Nähmaschine jedoch nicht außer Kraft.

6. Was bedeuten Nähmaschinennadelgrößen und welche solltest du wählen?

NM beschreibt den Durchmesser des Arbeitsteils der Nadel in Hundertstelmillimetern. NM 80 entspricht beispielsweise 0,80 mm. In der Bezeichnung 80/12 ist die Zahl 12 die entsprechende SIZE-Nummer in einer anderen Größenskala.

Übliche Entsprechungen von NM- und SIZE-Nummern nach SCHMETZ
NM / SIZE Durchmesser nach NM
60/8 0,60 mm
65/9 0,65 mm
70/10 0,70 mm
75/11 0,75 mm
80/12 0,80 mm
90/14 0,90 mm
100/16 1,00 mm
110/18 1,10 mm
120/19 1,20 mm
130/21 1,30 mm

Wähle eine möglichst feine Nadel, die den ausgewählten Faden innerhalb des zulässigen Bereichs zuverlässig führt, stabil bleibt und in allen vorgesehenen Lagen einen hochwertigen Stich erzeugt.

SCHMETZ-Richtwerte für den Einstieg bei Textilien
Materialgruppe Zu prüfende NM und Spitze
Leichte Hemd- oder Blusenstoffe aus Webware NM 65–75, R
Mittelschwere Anzugstoffe aus Webware NM 80–90, SES
Schwere Mantel- oder Möbelstoffe aus Webware NM 100–110, SES
Mittelschwere Strickware NM 65–75, SES
Grobe Strickware NM 75–90, SUK oder SKF
Feines, sehr dicht gewebtes Material, zum Beispiel Seide NM 65–70; SES zum Schutz des Materials oder SPI zur Verringerung des Zusammenziehens der Naht

Diese Bereiche legen die Nadel nicht allein anhand der Stoffbezeichnung fest. Dünnes Leinen und dickes, mehrfach gefaltetes Leinen müssen beispielsweise separat beurteilt werden. Bei Leder bestimmen auch Härte und Faden die endgültige Größe; eine einzige Nummer für alle Lederarbeiten lässt sich nicht festlegen.

Beispiel zum Lesen der Packung: „134 · SES · NM 80/12“ bezeichnet das System 134, eine leicht abgerundete SES-Spitze und die Größe NM 80 beziehungsweise SIZE 12. Jeder dieser Parameter muss einzeln geprüft werden.

7. Wie kannst du deine Wahl vor der eigentlichen Arbeit überprüfen?

Setze eine neue Nadel gemäß der Maschinenanleitung ein und schalte die Nähmaschine vor dem Wechsel aus. Verwende für die Probe dasselbe Material, dieselbe Lagenzahl, denselben Faden und dieselbe Nahtart wie für das Produkt. Nähe auch über den dicksten Umschlag oder die Nahtkreuzung.

  • Prüfe das Material: Gibt es durchtrennte Fäden, gezogene Schlaufen, übergroße Löcher oder eine beschädigte Beschichtung?
  • Prüfe den Faden: Reißt er, franst er aus oder hakt er im Öhr?
  • Prüfe die Stiche: Gibt es Fehlstiche, Schlaufen, ungleichmäßige Spannung oder ein Zusammenziehen der Naht?
  • Beurteile das Ergebnis im Gebrauch: Prüfe bei elastischem Material die Dehnbarkeit der Naht; bei einem für Belastung vorgesehenen Produkt die erforderliche Nahtfestigkeit.

Ändere immer nur einen Parameter auf einmal und notiere das Ergebnis. Wenn sich die Nadel verbiegt oder die Stichplatte beziehungsweise den Greifer berührt, brich die Arbeit ab und überprüfe Kompatibilität und Maschineneinstellung.

Fehlstiche bedeuten nicht immer, dass eine stärkere Nadel benötigt wird. Prüfe zuerst System, Einsetzen, Spitze, Fadeneinfädelung und Maschinenzustand. Für bestimmte anspruchsvolle Nähbedingungen bietet SCHMETZ die SERV 7 mit verstärkter Nadelkonstruktion an. Wenn sich Rückstände von Synthetik oder Beschichtung an der Nadel ansammeln, kann die NIT-Beschichtung infrage kommen; bei Abrieb die Variante TN beziehungsweise SERV 100, sofern sie für das benötigte System erhältlich ist.

Wie wählst du Nadeln für eine industrielle Stickmaschine aus?

Wenn du Sticknadeln auswählst, beginne mit dem in der Maschinenanleitung angegebenen System. Beim industriellen Sticken wird häufig DBxK5 verwendet, es gibt jedoch auch andere Systeme. DBxK5 und DBx1 sollten nicht automatisch als gleichwertige Wahl betrachtet werden.

Die SCHMETZ DBxK5 verfügt über ein für Stickarbeiten angepasstes Öhr, einen verstärkten Arbeitsteil und eine spezielle Hohlkehlenkonstruktion. Die weitere Auswahl hängt vom Grundmaterial, Stickgarn, der Musterdichte und dem verwendeten Stabilisator ab.

  • Für feine Strickware: Ziehe SES in Betracht; für Jersey gibt SCHMETZ in der Sticktabelle auch SUK an.
  • Für Seide: In der Sticktabelle des Herstellers ist eine SPI-Spitze angegeben. Prüfe, ob sie im konkreten Material ein schonendes Ergebnis liefert.
  • Für feines Leder und bestimmte beschichtete Materialien: Für Stickarbeiten kommen R oder SD1 infrage. Übertrage die für eine normale Ledenaht gewählte Schneidspitze nicht automatisch auf eine dichte Stickerei.
  • Für Metallic-, Effektgarne und 3D-Stickerei: Prüfe die Empfehlungen für den Faden und die für die jeweilige Technik vorgesehene Nadelvariante.

SCHMETZ empfiehlt beispielsweise für Polyester-Stickfilament Tex 30 NM 70–80, für Metallicgarn Tex 30 dagegen NM 75–90. Das zeigt, warum die Nadelstärke nicht allein anhand der Fadennummer oder Materialdicke gewählt werden kann.

Was solltest du vor dem Nadelkauf notieren?

  • Hersteller, vollständiges Modell und Unterklasse der Nähmaschine.
  • Das in der Anleitung angegebene Nadelsystem und die zulässigen Größen.
  • Zusammensetzung, Aufbau und Dicke des Materials sowie die Zahl der zu nähenden Lagen.
  • Benötigte Spitze und Nahtart.
  • Marke, Zusammensetzung und Konstruktion des Fadens sowie Tex oder eine andere Größenangabe des Herstellers.
  • Die in der Probe getestete Nadelstärke und das Ergebnis.

Mit diesen Angaben findest du leichter Nadeln für Nähmaschinen, die zur konkreten Maschine und Arbeit passen. In der Stoffkollektion von Šarlotes kannst du nach Systemgruppen weiter auswählen:

Vergleiche beim Öffnen einer Gruppe die vollständige Produktbezeichnung mit den Anforderungen deiner Nähmaschine. Wenn du Hilfe brauchst, kontaktiere uns und halte die oben genannten Angaben bereit.

Häufig gestellte Fragen zu Industrienadeln

Passt jede Industrienadel in meine Nähmaschine?

Nadelsystem und Nadelstärke müssen den Vorgaben in der Anleitung der konkreten Maschine entsprechen. Die Bezeichnung „Industrie“ allein bestätigt nicht die Kompatibilität.

Sind Nadeln der Größe NM 90 immer austauschbar?

NM 90 bezeichnet den Nadeldurchmesser, nicht das System. Nadeln verschiedener Systeme mit derselben NM-Nummer können sich in Länge und Aufbau unterscheiden.

Passen Nadeln für Haushaltsnähmaschinen in eine Industriemaschine?

Du darfst sie verwenden, wenn der Hersteller der konkreten Maschine dasselbe System angibt. Die im Haushalt verbreitete 130/705 H kann nicht automatisch anstelle eines Industriesystems verwendet werden.

Reicht es, für Baumwolle und Leinen dieselbe Nadelnummer auszuwählen?

Zu berücksichtigen sind Webdichte, Materialdicke, Lagenzahl und Faden. Die Wahl kann sich für dünnen Leinenstoff und eine dicke, mehrlagige Leinenverbindung unterscheiden.

Eignet sich eine Schneidnadel auch für Strickware?

Für Strickware kommt in der Regel eine passende abgerundete Spitze infrage, zum Beispiel SES oder SUK. Eine Schneidspitze für Leder kann die Fäden der Strickware durchtrennen und Schäden verursachen.

Warum reißt der Faden, obwohl das richtige Nadelsystem gewählt wurde?

Mögliche Ursachen sind ein für den Faden zu kleines Öhr, eine beschädigte Nadel, falsches Einfädeln, übermäßige Spannung, Reibung oder ein Maschinendefekt. Prüfe, ob Faden- und Nadelstärke zusammenpassen, und befolge die Maschinenanleitung.

Technische Quellen

Richtwerte zu Spitzen, Konstruktionen und Größen basieren auf technischen Datenblättern von SCHMETZ. Die Anleitung der konkreten Maschine und die Empfehlungen des Fadenherstellers setzen die Grenzen der Auswahl.

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